Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt

Autor:in: Peter Kropotkin
Verlag: Hofenberg
Erscheinungsjahr: 2018 (Dt. Erstausgabe 1904)

Ist die Natur wirklich nur ein harter „Kampf ums Überleben“, in dem immer nur die Rücksichtslosesten gewinnen? Der Geograf und Anarchist Peter Kropotkin widerspricht diesem Denken energisch.

In diesem zeitlosen Klassiker belegt er mit zahlreichen Beispielen aus der Natur und Geschichte: Das eigentliche Erfolgsrezept der Evolution ist nicht Konkurrenz, sondern gegenseitige Unterstützung. Ob Ameisen, Vögel, indigene Gemeinschaften, mittelalterliche Zünfte oder moderne Genossenschaften – Lebewesen überstehen Krisen am besten, wenn sie zusammenhalten und füreinander sorgen.

Das Buch entlarvt die Behauptung, der Mensch sei von Natur aus egoistisch und brauche Markt oder Staat, um nicht im Chaos zu versinken. Es liefert ein starkes wissenschaftliches und ethisches Fundament für alle, die an ein solidarisches, selbstorganisiertes Miteinander glauben.

Eine digitale, frei zugängliche Version findest du hier.

Peter Kropotkin: Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt
„Mutual Aid: A Factor of Evolution“. Erstdruck 1902. Erste deutsche Ausgabe 1904 in der Übersetzung von Gustav Landauer. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Textgrundlage ist die Ausgabe: Kropotkin, Peter: Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt. Autorosierte deutsche Ausgabe beorgt von Gustav Landauer. Unverkürzte Volksausgabe. Leipzig: Verlag von Theod. Thomas, 1908. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Peter Kropotkin um 1900, Edition Nadar. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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