Kostenfreier Workshop von Ende Gelände Nürnberg und Bildung für utopischen Wandel e. V.
Frauen, INTA-Personen (intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender) und andere queere Menschen sind stärker von den Folgen der Klimakrise betroffen als (hetero) cis-Männer. Zum Beispiel werden queere Menschen besonders häufig wohnungslos und sind Klimafolgen dann stärker ausgesetzt. In akuten Krisen steigt für FLINTA-Personen die Gefahr, sexualisierte Gewalt zu erfahren. Im Kapitalismus prägen Sexismus und Queerfeindlichkeit mit, wer Zugang zu Geld, bestimmten Berufen und sicheren Orten hat. Auch das sorgt dafür, dass die Klimakrise Menschen unterschiedlich stark trifft. Diese Zusammenhänge wollen wir im Rahmen des Workshops genauer betrachten und diskutieren.
Was sind queere Lebensrealitäten und Erfahrungen? Wie hängen Patriarchat und Klimakrise zusammen? Wie können Klimakämpfe und (Bildungs)Veranstaltungen queere Menschen und Perspektiven besser einbeziehen? Mit diesen (und anderen) Fragen wollen wir uns gemeinsam mit Euch in einem Workshop auseinandersetzen. Außerdem denken wir über Handlungsmöglichkeiten in unseren Gruppen und über queerfeministische, klimagerechte Utopien nach.
Anmeldung: https://pretix.eu/endegelaendenbg/KlimaQUEERrechtigkeit/