Mit GEAS stirbt das Asylrecht!
Deshalb gehen wir auf die Straße: Für das Recht auf Asyl, für das Recht zu kommen, für das Recht zu bleiben!
Kommt zu unserer Kundgebung:
Donnerstag, den 11. Juni 2026, 18.00 Uhr, Kornmarkt/Straße der Menschenrechte
Was an den europäischen EU-Außengrenzen längst Realität ist, wird nun gesetzlich verankert. Denn am 12. Juni 2026 tritt die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Sie bedeutet mehr Gewalt an den Grenzen, Lagerhaft für Geflüchtete, beschleunigte Asylverfahren und schnellere Abschiebungen. Mit dem GEAS-Anpassungsgesetz schafft die Bundesregierung Voraussetzungen, Asylsuchende in Deutschland zu inhaftieren – auch Kinder.
Migration wird zum Sicherheitsproblem erklärt, während Menschen ihre Rechte verlieren und gesellschaftliche Spaltungen zunehmen. Das individuelle Recht auf Asyl, entstanden als Konsequenz aus den Verbrechen des Nationalsozialismus, wird weiter ausgehöhlt. Die GEAS-Reform ist die schwerste Verschärfung des Asylrechts seit 1993. Damals gingen Hunderttausende auf die Straße.
Schließt euch deshalb unserem Bündnis an und kommt zur Kundgebung!
