Referentin: Leona Köver (Teamleitung Pädagogik des Alternativen Bärenpark Worbis) Sie wünschen sich Beratung, Unterstützung und ein starkes...
Online-BARCAMP: Ins Handeln kommen
Sessions: Wandel zur bio-veganen Landwirtschaft, Maik und Marco Möller (https://www.moellersmorgen.de/) Situation der Tierheime in Deutschland,...
Hartmut Kiewert: Multispecies Futures – mit Malerei über Mensch-Tier-Verhältnisse utopisieren
In Hartmut Kiewerts Bildwelten ist das Mensch-Tier-Verhältnis nicht mehr von Objektifizierung und Ausbeutung, sondern von Empathie und Solidarität geprägt. Aus den Mastanlagen und Schlachthöfen befreite Kühe und Schweine erobern den brüchig gewordenen Straßenraum oder verbringen zusammen mit Menschen einen Nachmittag am Strand. Die Tierindustrie ist ruiniert und Fischtrawler sind nur noch Wracks vor der Küste und auf dem Meeresgrund. Im Spannungsfeld zwischen Kollaps und Utopie werden auch überflutete Fastfoodrestaurants zu neuen Habitaten für Fische und andere Meerestiere. Jenseits der Verwertungszwänge scheint in Kiewerts Gemälden eine mögliche multispezies-gerechte Zukunft auf.
Jagd und Tierschutz aus strafrechtlicher Sicht
Das Jagd-, Artenschutz- und Tierschutzrecht wird in erheblichem Umfang völker- und europarechtlich determiniert. Zugleich existieren in Teilen bundes- und landesrechtliche Vorschriften, weshalb die entsprechende Rechtsmaterie nur schwer zu durchschauen ist. Dies führt in der Rechtspraxis zu vielfältigen Problemen und teilweise auch zu (unerkannt) europarechtswidrigen Zuständen, denen sich der Vortrag exemplarisch annehmen wird.

